„Wie verändert sich der Media Mix?“ oder „Was ist das Erfolgsgeheimnis?“

„Wie verändert sich der Media Mix?“ oder „Was ist das Erfolgsgeheimnis?“

Das Jahr 2014 geht zu Ende und wie es so ist – Am Ende ist man meistens schlauer.

Nun wollen wir mal sehen, was man aus 2014 lernen kann. Unser Thema: Die Veränderung des Media-Mix. Laut der Studie von CMO Council (August 2014) gibt es nun schwarz auf weiß, was der findige User schon vermutet hat:

Digitale Kanäle zählen mittlerweile zu den Top-budgetierten Bereichen im Marketing-Mix.
Die mehr als 500 Teilnehmer der Befragung stammen aus den unterschiedlichsten Branchen und Unternehmensgrößen weltweit und sind sich doch in einer Sache einig: Die Top 5 Kanäle in denen das Werbebudget wächst, sind digital. Jene in denen das Budget schrumpft sind traditionell.

Laut dem Bericht, planen etwa zwei Drittel oder mehr, ihre Budgets für folgende Einsätze zu erhöhen:

Social-Werbung (71%);
Online-Video (71%);
Social Media (nicht-Kampagnen; 69%);
Retargeting (67%); und
Suchmaschinen-Marketing (66%).

Unterdessen sind die größten Kürzungen für diese Medien geplant:

Print Zeitungen (39% verringert Ausgaben zu einem gewissen Grad);
Druckschriften (36%);
TV (24%);
Radio (23%); und
Outdoor / Werbetafel (21%).

Besonders interessant ist, das Produkt Online-Video in den Top-Wachstumsfeldern zu sehen. Das verdankt es wahrscheinlich nicht nur der ansprechenden demografischen Struktur der der Online-Video-Zuschauer im Vergleich zu den TV-Zuschauern, sondern auch der Assoziation schlechthin, die typischerweise dem Online-Video zugeschrieben wird: ZUKUNFT!

Weiterhin geht der Trend in Sachen Online-Werbung in hoher Geschwindigkeit Richtung mobile. 52% der Befragten planen, die Ausgaben für Werbung in der mobilen Suche zu einem gewissen Grad zu erhöhen.

Das bietet fruchtbaren Boden für Apps, Display-Anzeigen, SMS Anzeigen und Co. In welchem Maße das Ganze ansteigt, ist anhängig vom weiterhin wahrgenommenen Einfluss. Bisher trauten sich nicht alle. Nur 1 von 10 Vermarktern wählte Handy-Anzeigen und mobile Suche als eine ihrer Top-5 Möglichkeiten, um ihre Nachfrage und Marke zu stärken. Bisher sind das die populäre Instrumente:

Website-Marketing (48%);
Events und Messen (47%);
Social Media Interaktion und Engagement (42%);
Bessere Ausrichtung und Segmentierung durch Marketing-Analysen (34%); und
TV-Werbung (32%).

Und die Moral von der Geschicht: Es ist gut zu lesen was man ohnehin schon weiß, dann ist man sich einmal mehr sicher, dass man richtig liegt.

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